Die Köchin des Kommandanten

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Die Köchin des Kommandanten

Köchin des Kommandanten

Im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus haben wir in unserem Modernen Theater in Weinheim eine bedrückende Dokumentation gezeigt. „Die Köchin des Kommandanten – zwei Wege nach Auschwitz“ schildert das Leben von Sophie Stippel, die die Grauen im KZ von Auschwitz überlebt hat. In der anschließenden Diskussion stellten sich der Enkel von Sophie Stippel, Gerald Sander, und Karen Strobel vom MARCHIVUM den Fragen der Kinobesucher. Zur Kinomatinée in unser Haus eingeladen hatte „Weinheim bleibt bunt“.

Dokumentation wird nochmal gezeigt

Die Dokumentation zeigt das Leben von Sophie Stippel. Die Mannheimerin wurde während des Nazi-Regimes von Nachbarn denunziert, weil sie den Zeugen Jehovas angehörte. Sie kam in das KZ nach Auschwitz, wo Rudolf Höß zu dieser Zeit Lagerkommandant war. Höß und Stippel kannten sich aus ihrer Jugendzeit in Mannheim. Höß stellte Sophie Stippel schließlich als Haushaltshilfe ein – nur so konnte sie die Gräueltaten von Auschwitz überleben.

Sophie Stippel kehrte nach dem Krieg zu ihrer Familie nach Weinheim zurück. Ihr Enkel Gerald Sander stellte alle Dokumente dem Mannheimer Stadtarchiv MARCHIVUM zur Verfügung. Die Historiker dort haben den Stoff zum Buch und einer Filmdokumentation gemacht.

Wer den Dokumentarfilm heute verpasst hat – wir zeigen den Film nochmal am kommenden Sonntag, um 11 Uhr, dann aber im Programmkino Brennessel in Hemsbach!

 

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